Bindungsstile, Bindungsspiele, Bindungsdramen

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Offizieller JOYclub Sex-Educator

Bindungsstile, Bindungsspiele, Bindungsdramen

Wie genau uns die Erfahrungen unserer Kindheit und Jugend in unser Liebesleben als Erwachsene hineinpfuschen

Mein vierter Talk im Rahmen der JOYclub Sex-Education.

Live gestreamt am: 10. November 2022

Die Kurzbeschreibung der Inhalte meines Talks findet ihr hier:
 (Bindungsstile, Bindungsspiele, Bindungsdramen) (kein JOYclub-Profil notwendig)

Den Talk in seiner ganzen Länge findet ihr unter diesem Link:
( Bindungsstile, Bindungsspiele, Bindungsdramen) (JOYclub-Basis-Profil notwendig)

Auf vielfachen Wunsch gehe ich noch einmal sehr grundlegend auf das Thema „Prägung“ und „Bindung“ ein. So gesehen ist dies die inoffizielle Fortsetzung meines ersten Talks unter der Überschrift „VULNER!ABILITY – Liebe, Lust, Verletzlichkeit“. In diesem Livetalk beschreibe ich die vier grundlegenden Bindungsmuster, die sich (in aller Regel bereits im Laufe unserer Kindheit und Jugend) in uns einprägen – und von da an still und heimlich Einfluss nehmen auf das, was wir als „erwachsene“ Menschen im Umgang mit der Liebe und der Lust erfahren…

Das Thema „Bindung“ und „Bindungsmuster“ ist meiner Ansicht nach eines der spannendsten und relevantesten Felder der aktuellen psychologischen Forschung. Grundlegend unterscheiden wir aktuell neben dem, was wir als „sicheren“ Bindungsstil benennen, drei verschiedene Arten von Störungsmustern. Sie werden benannt als: „unsicher/ambivalent“, als „ängstlich/vermeidend“ und als „chaotisch/desorganisiert“. Da diese Benennungen in meinen Augen a) unnötig kompliziert und b) darüber hinaus ein wenig irreführend sind, bezeichne ich sie schlicht als „unsicheren“, „vermeidenden“ und „chaotischen“ Bindungsstil.

Die Unterteilung unserer Bindungstypen in einen „sicheren“, also „natürlichen“ und „gesunden“, und drei auf unterschiedliche Weisen „gestörte“ Stile ist einerseits sachlich überaus korrekt, lädt andererseits allerdings geradezu dazu ein, uns selbst oder vor allem unsere Mitmenschen aus einem bewertenden und pathologisierenden Blick heraus zu betrachten, der dem, worum es wirklich geht, leider überhaupt nicht dienlich ist…

Jedes der drei „gestörten“ Bindungsmuster ist bei Lichte betrachtet eine Anpassungsleistung an Erfahrungen oder Umstände, die wir neutral sachlich als „nicht artgerecht“ bezeichen können… Das bedeutet doch zwangsläufig, dass jede Bindungsstörung auch und nicht zuletzt ein Set an Fähigkeiten mit sich bringt, die uns in unseren prägenden Jahren dabei geholfen haben, das, was wir erlebten, möglichst unversehrt und heile zu überstehen…

In den folgenden Kurzausschnitten gehe ich pointiert auf die drei gestörten Bindungsmuster ein, umreiße die üblichen Grundbedingungen ihres Entstehens und gebe ein paar Tipps zur Haltung und Pflege dieser liebenswerten Artgenossen:

Auszug 1:

Das unsichere Bindungsmuster
(„Die Klammeräffchen“)

Auszug 2:

Das vermeidende Bindungsmuster
(„Die Teflon-Herzen“)

Auszug 3:

Das chaotische Bindungsmuster
(„Die Kings ‚N Queens of Chaos“)

Natürlich gehe ich in diesem Talk auch auf das sichere Bindungsmuster ein… Darauf, wie es entsteht, und woran wir es erkennen… Ich erkläre, wie die jeweiligen Bindungstypen tendenziell aufeinander reagieren und gehe der überaus wichtigen und daher oft gestellten Frage nach: „Warum, zum Teufel, gerate ich eigentlich ummer an den oder die Falsche/n…?!“

Insgesamt hat dieser Talk fast 90 Minuten Gesamtlaufzeit – und wird diesem wichtigen und vielschichtigen Thema dennoch kaum gerecht…

Wer sich gerne einmal den gesamten Talk anschauen möchte, findet ein Stück weiter unten noch einmal den Link dorthin.

 

Allergiker:innenhinweis: Dieser Talk
enthält möglicherweise Spuren von:

In diesem wie in meinen weiteren Talks in der JOYclub Sex Education richte ich meinen Fokus auf die in meinen Augen essenziellen psychologischen Grundlagen unseres Lebens und Liebens. Es geht um unsere Beziehung zu uns selbst, um unsere inneren Antworten auf die Fragen: „Wer bin ich…?!“ und „Warum genau will oder fürchte ich eigentlich das, was ich fürchte oder will…?!“ Es geht darum, auf welche Weise und von wem genau wir eigentlich gelernt haben, wer wir sind, was uns möglich ist und was uns in diesem Leben zusteht.

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Falls dieser Text dir gefallen hat, lies gerne hier weiter:

Die Sache mit der Bindung

6 Schritte zur Selbstliebe

Der Tanz von Yang und Yin

Die 3 Game-Changer der Liebe

 

Ihr wollt das Abenteuer Wahrhaftigkeit und Transparenz mit eurer oder eurem Liebsten wagen…?

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24 indiskrete Fragen für monogame Liebespaare

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