Der besondere Zauber des Oralverkehrs

Oralverkehr ist bedeutend mehr als einfach nur irgendeine Spielart beim Sex. Ist es nicht so…? Oralverkehr, das spüren viele von uns intuitiv, ist irgendwie etwas Besonderes. Was genau aber macht diesen besonderen Zauber aus…? Und warum haben so viele Männer wie Frauen Hemmungen bei der Vorstellung, ihren Liebespartner (m/w/d) mit Lippen, Zähnen und Zunge nach Strich und Faden zu verwöhnen – oder aber sich selbst auf diese Art von ihm oder ihr ebenso dankbar wie glückselig beschenken zu lassen…?

Let’s talk about Sex – So, als wäre es ein ganz normales Thema

topless woman covering her face with her hands

Unter der locker-leichten Überschrift „Let’s talk about Sex…! (So als wäre es ein ganz normales Thema…)“ tauche ich ein in das Phänomen „Scham“. Ich beleuchte ihren unfassbar wertvollen Beitrag für unsere innere Weiterentwicklung und decke auf, wie es dazu kam, dass so viele von uns sich heute vor diesem Gefühl so dermaßen fürchten…

Um diesen Talk in gesamter Länge zu sehen, braucht es nicht mehr als eine kostenlose JOYclub-Basis-Mitgliedschaft. Wer bislang noch kein JOYclub-Profil hat, trotzdem aber gerne einen Blick in diesen Talk hineinwerfen möchte, findet hier auf dieser Seite zwei kurze Ausschnitte aus meinem Live-Stream.

A.C.E.-Fragebogen

Psychische Traumatisierungen sind in unserer Kultur weiter verbeitet, als viele dies vermuten. Das liegt zum Teil daran, dass der Begriff des „Traumas“ in unserer Alltagssprache in der Regel dazu genutzt wird, um einmalige und massiv belastende Ereignisse oder Erfahrungen zu beschreiben – wie einen Krieg, eine Vergewaltigung oder den Tod eines geliebten Menschen. Solche Erfahrungen werden heute unter dem Begriff „Schocktrauma“ zusammengefasst. Das Spektrum der traumatisierenden Erfahrungen ist jedoch bei Weitem breiter. Und überdies sehr viel subtiler.

Ein psychologisches Forschungsfeld, das bislang noch sehr jung ist, beschäftigt sich intensiv mit der Fragestellung, welche physischen oder psychischen Auswirkungen auch weniger offensichtliche und massive Situationen emotionaler Belastung oder Überforderung mit sich bringen können. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, deren Gehirne wie Psychen gerade erst im Aufbau sind, haben emotional überfordernde Erfahrungen, wie man heute weiß, messbare und häufig langfristige Auswirkungen in Hinblick auf hirnphysiologische wie psychologische Faktoren. Derartig prägende Erfahrungen werden heute unter dem Begriff der „Entwicklungs-“ bzw. „Bindungstraumata“ zusammengefasst.

Liebe und Lust im Alter… – Hermanns Geschichte

man kissing woman on check beside body of water

nsere Gesellschaft wird älter. Der medizinische Fortschritt des vergangenen Jahrhunderts hat unsere durchschnittliche Lebenserwartung um Jahre bis Jahrzehnte verlängert. Unser kultureller Fortschritt hinkt diesem aber leider bislang weit hinterher. Schaffenskraft und Leistungsfähigkeit gelten weiterhin als Kernkompetenzen, die darüber bestimmen, welchen Wert wir einem Menschen und seinen Gaben beimessen. „Alt“ zu sein, ist für viele Menschen in unserem Lande geradezu gleichbedeutend mit „schwach“, „gebrechlich“, „nutzlos“ und „überflüssig“.

Umso wichtiger, notwendiger und dringender erscheint es mir, dass wir Visionen und Vorstellungen entwickeln, die es uns möglich machen, die Lebenszeit, die wir „das Alter“ nennen, als etwas Gutes, etwas Wertvolles und etwas Erlebenswertes zu erkennen und in unserem Leben willkommen zu heißen.

Ich persönlich fände es ein wenig halbgar, wenn ich, als heute Mittvierziger, euch etwas darüber erzählte, wie die Liebe und die Lust sich im Alter anfühlen – oder anfühlen können. Darum bin ich überaus froh, einen Menschen gefunden zu haben, der diese Aufgabe hier für mich übernimmt.

Liebe in Zeiten der Quarantäne

Liebe: Heilende Intimität

Kein anderes Thema beherrscht unsere Gedanken und Gespräche derzeit so sehr wie globale Corona-Pandämie. Für Unzählige von uns werden die kommenden Wochen oder gar Monate zu einer Herausforderung oder gar Zerreißprobe werden. Die Angst vor wirtschaftlichem oder sogar menschlichem Verlust ist vielen von uns aktuell in’s Gesicht geschrieben.

Doch nicht nur wirtschaftlich und gesundheitlich wird es an vielen Stellen eng werden. Auch psychologisch betrachtet kommen auf viele Menschen Entwicklungen zu, die ungeahnte Folgen mit sich bringen werden.

Dieser Artikel beleuchtet die psychologischen Auswirkungen der aktuellen Quarantäne auf Singles, Paare in gemeinsamer Wohnung und Paare in räumlicher Distanz. Sie alle werden die kommenden Wochen emotional sehr unterschiedlich erleben. Jeder dieser drei Gruppen gebe ich in diesem Artikel meine persönlichen wie professionellen Hinweise und Tipps für den Umgang mit den voraussichtlich auf sie zukommenden Schwierigkeiten.

Das späte Erwachen meiner Sexualität – Marias Geschichte

woman in red brassiere and black panty

Marias Geschichte
Als Coach und Mentor in Sachen Liebe, Partnerschaft und Sexualität bin ich immer wieder mit berührenden Lebensgeschichten konfrontiert. Viele von diesen handeln von Jahren und Jahrzehnten der Entbehrung, der Selbstverleugnung und unterdrückter Lebendigkeit. Erzählt werden sie mir oft mit fahler, tonloser Stimme. Schaue ich diesen Menschen in die Augen, lese ich Ratlosigkeit, Trauer und Resignation.

Manchmal jedoch nimmt eine dieser Geschichten urplötzlich einen vollkommen anderen Verlauf. Manchmal, so scheint es, müssen die Höllenfeuer der Verzweiflung uns herunterbrennen bis auf’s Knochenmark, bis wir unter dem jahrzehntelang aufgehäuften Schutt aus „wie man’s macht“ und „wie es richtig ist“ in uns jenen lebendigen Funken der Selbstliebe entdecken, der tief in uns verborgen und doch niemals verloschen war.

Die 5 Stufen unserer sexuellen Reifung

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Wer sich ernsthaft mit unserer menschlichen Sexualität auseinandersetzt, der/die entdeckt über kurz oder lang, wie nachhaltig und bedeutsam die Auswirkungen unserer als glücklich, fade oder gar schmerzhaft erlebten Sexualität auf nahezu alle bedeutsamen Facetten unseres Lebens sind. Im vergangenen Jahr veröffentlichte ich das, was meine wissenschaftlichen Recherchen in Bezug auf diese Frage ergaben, in einem kleinen Büchlein. Es trägt den bissigen Titel „untervögelt – Macht zu wenig (guter!) Sex uns hässlich, krank und dumm?!“ und hat seither scheinbar schon einigen Menschen zu großer Freude oder auch zu interessanten Einsichten verholfen.

Bin ich „sexpositiv“?!

grayscale photo of woman licking her shoulder

Ein neues Buzzword schwirrt durch’s Land. Beziehungsweise besser: Längst über den gesamten Planeten. Hierzulande allerdings ist es immerhin noch neu genug, dass der Duden, darauf angesprochen, bislang noch fragend mit den Schultern zuckt. Dabei begann die Reise dieses schillernden Begriffs ursprünglich gar nicht so weit von Deutschland entfernt. Und das schon vor einem Dreivierteljahrhundert.

Bis heute gilt der Wiener Psychiater Wilhelm Reich (1897 – 1957), ein Schüler Freuds, als der Herold der sexpositiven Bewegung. Wortgewaltig prangerte er bereits in den 1930ern die bigotte Sexualmoral seiner Zeit an und warnte eindringlich vor deren Folgen für Körper, Psyche und Gemeinwohl. Mir stellt sich die Frage, wie die Geschichte der Welt wohl verlaufen wäre, wenn Reichs Warnungen früher wahr- und ernstgenommen worden wären. Für die meisten Menschen seiner Zeit kamen sie zu spät. Der zweite Weltkrieg brach aus und riss Europa in’s Chaos.

Liebe Schwester… – Goran Ivetic

Liebe: Heilende Intimität

Wir stehen vor einen gewaltigen kulturellen Wandel. Vieles von dem, was uns in der Vergangenheit Sicherheit und Glück verheißen hatte, ist inzwischen als Illusion entlarvt. Daher wundert es nicht, dass so viele Menschen heute verunsichert, orientierungslos und resigniert sind.

Was fehlt uns? Was brauchen wir, um diese Zeit des Wandels nicht als Gefahr, sondern als Chance zu begreifen?

Ich glaube, was wir jetzt brauchen, sind stabile und entschlossene Vorbilder für ein Leben in Würde und Integrität. Wir brauchen Männer und Frauen, die uns vorleben, was es heißt, dieses Leben, dieses eine Leben, aufrecht und mitfühlend, uns selbst und unserer Verantwortung bewusst, mit Herz und Hand als unser eines, eigenes Leben anzunehmen und durch ihr Leben ein sichtbares Zeichen abzulegen dafür, dass ein Leben in Aufrichtigkeit und Würde, in Integrität und Empathie nicht nur vage möglich ist, sondern jedem und jeder von uns offen steht.

Go fuck yourself! Wir brauchen eine neue Masturbationskultur!

Go fuck yourself! Wir brauchen eine neue Masturbationskultur! „[…] das Leben ist zu kurz, um unser Spaß-Organ nicht zu nutzen.“Dr. Sheila de Liz (Ärztin) Ob ich es mir heute schon selbst gemacht habe? Nein. Im Laufe der Woche jedoch (ich schreibe dies an einem Freitag) selbstverständlich schon diverse Male. Meine Art zu masturbieren hat sich […]