Trigger-Warnung:
Dieser Text enthält Perspektiven, die in dem einen oder anderen CIS-Mann unter meinen Leser:innen potenziell eventuell Empfindungen von Frustration, Trotz, Empörung oder Missmut auslösen könnten…
Sollte die Stärke dieser Emotionen höher ausfallen als eine 03/10, handelt es sich bei diesen Gefühlen mit recht hoher Wahrscheinlichkeit um nicht mehr als ein Anzeichen von leidvoller persönlicher Betroffenheit mit dem an dieser Stelle beschriebenen Phänomen…
Vielleicht könnte es helfen, darüber mal mit jemandem vertrauensvoll zu sprechen…
💜💙💚💛🧡❤️
Wird „geschlechtliche Zuchtwahl“ unseren Planeten retten…?!
„Der Mensch kann zwar tun was er will,
aber er kann nicht wollen, was er will…“
Ohne jeden Zweifel waren es in den letzten paartausend Jahren insbesondere Männer, die unseren Planeten nach und nach in den Zustand versetzt haben, in dem er sich heute befindet…
Möglicherweise vielleicht werden es insbesondere Frauen sein, die diesen Planeten und uns aus diesem himmelschreienden Schlamassel wieder befreien werden…
Ich mache eine kleine Schleife in die Evolutionslehre, um diesen Gedanken über Bande zu vertiefen…
Beginnen wir mit ein paar allgemein anerkannten Tatsachen:
Hirsch-Herren haben derart große Geweihe, weil Hirsch-Damen offenbar seit Generationen aus irgendwelchen Gründen große Geweihe irgendwie anziehender finden als kleine…
Pfauen-Herren haben derart große Schwänze, weil Pfauen-Damen offenbar seit Generationen aus irgendwelchen Gründen große Schwänze irgendwie anziehender finden als kleine…
Derartige Beispiele gibt es im Tierreich unzählige…
Hier geht es mir nicht darum, zu erörtern, ob große oder kleine Geweihe oder Schwänze besser sind als kleine… Dazu hat sicherlich jeder oder jede ganz eigene Vorstellungen oder Vorlieben…
Fakt ist, dass im Tierreich die Vorlieben der Damen darüber entscheiden, welche Eigenschaften an den Herren sich weiter vermehren oder gar verstärken – und welche sich aus dem Genpool über Generationen nach und nach, ausschleichen…
Dies ist soweit nichts Neues…
Der Fachbegriff, den Charles Darwin für dieses Phänomen ins Leben rief, lautet: „geschlechtliche Zuchtwahl“…
Nun ist die Sache so, dass Soziolog:innen in vielen aktuellen Studien feststellen, dass unter den Menschen (nahe Verwandte der Bonobos und Schimpansen) Weibchen und Männchen in ihren grundlegenden Werten und Lebenseinstellungen immer weiter auseinander driften…
Scheinbar tendieren Menschen-Weibchen aktuell von Generation zu Generation immer mehr zu „progressiven“ Haltungen (beispielsweise: Nachhaltigkeit, Feminismus, Humanismus, Gerechtigkeit, globaler Friede und Gemeinschaft, Inklusion, emotionale Intelligenz statt Machtdemonstration, Lebenssinn statt Karrierre, Wahrhaftigkeit statt schönem Schein…), während die Männchen dieser Art sich gleichzeitig scheinbar von Generation zu Generation stärker von sogenannten „traditionellen“ oder „konservativen“ Werten und Weltbildern angezogen fühlen…
Das führt dazu, dass aktuell von Generation zu Generation immer mehr Männchen der Menschenart nicht aus körperlichen, sondern aus weltanschaulichen Gründen durch das Netz der weiblichen Vorlieben und (immer häufiger sogar) Bedingungen hindurch fallen…
Scheinbar finden es aktuell immer weniger Frauen anziehend, wenn ein Mann sich abfällig über Frauen, Flüchtlinge oder hilfsbedürftige Menschen äußert, die eigenen Gefühle verdrängt oder Beziehungspartnerinnen als frei verfügbares und gefälligst gefügiges Eigentum betrachten…
Männchen, die Haltungen wie diese äußern, finden aktuell scheinbar von Generation zu Generation immer schwieriger ein Weibchen, das dazu gewillt ist, ein solches Männchen über längere Zeit in ihrem Leben zu ertragen, geschweige denn, mit solchen Männchen Kinder zu zeugen, die sie im Anschluss daran unter der Vaterschaft eines solchen Männchens aufwachsen sehen…
An dieser Stelle denke ich zurück an die beeindruckenden Geweihe oder Schwänze der männlichen Hirsche oder Pfauen…
Und komme nicht umhin, zu lächeln, während ich eine Stimme in meinem Kopf leise flüstern höre:
„Diese Welt ist vielleicht noch nicht verloren…“
Eine zweite Stimme in meinem Kopf würde am allerliebsten jeder Frau ins Ohr flüstern:
„Steh zu deinen Werten…! Pfeif auf jede Quantität und erlaube dir die Qualität, die dir zusteht…! Nicht weniger als dies hast du verdient…! Und abgesehen davon hängt potenziell vielleicht nicht weniger als das Wohl dieser Welt davon ab, dass du dich niemals jemals wieder unter Wert verkaufst…“
Eine dritte Stimme in mir, die anscheinend ein gutes Gedächtnis für geschriebene Worte hat, möchte an dieser Stelle gerne einen Satz ergänzen, den Michelangelo Buonarroti, der Innendekorateur der Sixtinischen Kapelle in Rom, einmal gesagt hat, und der in meinen Augen große Weisheit enthält…
Dieser Satz lautet:
„Die größte Gefahr für die meisten von uns besteht nicht darin, dass wir uns zu hohe Ziele zu setzen und daran scheitern; die größte Gefahr für die meisten von uns besteht darin, dass wir uns zu niedrige Ziele setzen und damit Erfolg haben…“
In diesem Sinne, Kinners:
Auf die Liebe, auf die Selbstliebe und auf einen guten Satz solider Mindeststandards in der Partnerinnen- und insbesondere Partnerwahl…!
#makelovegreatagain
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