6 Schritte zur Selbstliebe

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Sie ist die Basis und das Fundament ausnahmslos aller Beziehungen, die wir in unserem Leben führen: Unsere Beziehung zu uns selbst. Wenn wir uns selbst annehmen, mit allem, was wir sind, dann können wir auch anderen Menschen auf Augenhöhe begegnen. Je mehr wir aber innerlich davon überzeugt sind, dass das, was wir sind, nicht gut ist, nicht schön und nicht wertvoll, desto mehr fühlen wir uns gezwungen, unseren Mangel an Liebe zu uns selbst zu kompensieren durch die Achtung und Liebe anderer Menschen.

Und dann wird es in aller Regel ziemlich kompliziert.

Niemand hat diesen Zusammenhang meiner Kenntnis nach schöner in Worte gefasst als der schwedische Schriftsteller Hjalmar Söderberg in seinem Gedicht: „Wir wollen alle geliebt werden“.

Liebe und Lust im Alter… – Hermanns Geschichte

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nsere Gesellschaft wird älter. Der medizinische Fortschritt des vergangenen Jahrhunderts hat unsere durchschnittliche Lebenserwartung um Jahre bis Jahrzehnte verlängert. Unser kultureller Fortschritt hinkt diesem aber leider bislang weit hinterher. Schaffenskraft und Leistungsfähigkeit gelten weiterhin als Kernkompetenzen, die darüber bestimmen, welchen Wert wir einem Menschen und seinen Gaben beimessen. „Alt“ zu sein, ist für viele Menschen in unserem Lande geradezu gleichbedeutend mit „schwach“, „gebrechlich“, „nutzlos“ und „überflüssig“.

Umso wichtiger, notwendiger und dringender erscheint es mir, dass wir Visionen und Vorstellungen entwickeln, die es uns möglich machen, die Lebenszeit, die wir „das Alter“ nennen, als etwas Gutes, etwas Wertvolles und etwas Erlebenswertes zu erkennen und in unserem Leben willkommen zu heißen.

Ich persönlich fände es ein wenig halbgar, wenn ich, als heute Mittvierziger, euch etwas darüber erzählte, wie die Liebe und die Lust sich im Alter anfühlen – oder anfühlen können. Darum bin ich überaus froh, einen Menschen gefunden zu haben, der diese Aufgabe hier für mich übernimmt.

Das späte Erwachen meiner Sexualität – Marias Geschichte

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Marias Geschichte
Als Coach und Mentor in Sachen Liebe, Partnerschaft und Sexualität bin ich immer wieder mit berührenden Lebensgeschichten konfrontiert. Viele von diesen handeln von Jahren und Jahrzehnten der Entbehrung, der Selbstverleugnung und unterdrückter Lebendigkeit. Erzählt werden sie mir oft mit fahler, tonloser Stimme. Schaue ich diesen Menschen in die Augen, lese ich Ratlosigkeit, Trauer und Resignation.

Manchmal jedoch nimmt eine dieser Geschichten urplötzlich einen vollkommen anderen Verlauf. Manchmal, so scheint es, müssen die Höllenfeuer der Verzweiflung uns herunterbrennen bis auf’s Knochenmark, bis wir unter dem jahrzehntelang aufgehäuften Schutt aus „wie man’s macht“ und „wie es richtig ist“ in uns jenen lebendigen Funken der Selbstliebe entdecken, der tief in uns verborgen und doch niemals verloschen war.

Bin ich „sexpositiv“?!

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Ein neues Buzzword schwirrt durch’s Land. Beziehungsweise besser: Längst über den gesamten Planeten. Hierzulande allerdings ist es immerhin noch neu genug, dass der Duden, darauf angesprochen, bislang noch fragend mit den Schultern zuckt. Dabei begann die Reise dieses schillernden Begriffs ursprünglich gar nicht so weit von Deutschland entfernt. Und das schon vor einem Dreivierteljahrhundert.

Bis heute gilt der Wiener Psychiater Wilhelm Reich (1897 – 1957), ein Schüler Freuds, als der Herold der sexpositiven Bewegung. Wortgewaltig prangerte er bereits in den 1930ern die bigotte Sexualmoral seiner Zeit an und warnte eindringlich vor deren Folgen für Körper, Psyche und Gemeinwohl. Mir stellt sich die Frage, wie die Geschichte der Welt wohl verlaufen wäre, wenn Reichs Warnungen früher wahr- und ernstgenommen worden wären. Für die meisten Menschen seiner Zeit kamen sie zu spät. Der zweite Weltkrieg brach aus und riss Europa in’s Chaos.

Die psychischen Grundbedürfnisse des Menschen

6 Schritte zur Selbstliebe

Alles menschliche Streben beruht auf den Bedürfnissen unseres Körpers und unserer Psyche. Alle Ziele, die wir in unserem Tun verfolgen, und alle Sehnsüchte und Wünsche, die wir in uns hegen, basieren darauf, dass unser System aus Körper und Geist unablässig damit beschäftigt ist, bestmöglich dafür zu sorgen, dass unsere physischen wie psychischen Bedürfnisse erfüllt sind.

Je besser wir verstehen, wovon sich Körper und Psyche „ernähren“, desto klarer und bewusster können wir unser Leben so gestalten, dass unser Körper ebenso wie unsere Psyche möglichst gesund und möglichst geschmeidig bleiben.