Sie ist die Basis aller Beziehungen, die wir im Leben führen: Unsere Beziehung zu uns selbst. Wenn wir uns selbst annehmen, mit allem, was wir sind, dann können wir auch anderen Menschen auf Augenhöhe begegnen. Je mehr wir aber innerlich davon überzeugt sind, dass das, was wir sind, nicht gut ist, nicht schön und nicht wertvoll, desto mehr fühlen wir uns gezwungen, unseren Mangel an Liebe zu uns selbst zu kompensieren durch die Achtung und Liebe anderer Menschen.

Und dann wird es in aller Regel ziemlich kompliziert.

Wer bin ich? Bin ich gut?

Manche Menschen halten dies für die wichtigste Frage, der wir in unserem ganzen Leben begegnen werden. Jede und jeder von uns begegnet ihr irgendwann. Die Frage lautet: „Wer bin ich?“

Die Frage „Wer bin ich?“ kommt so unscheinbar daher. Doch das ist sie nicht. Auf welche Weise wir auch immer unsere Antwort formulieren: Sie konfrontiert uns direkt mit der nächsten Frage. Und die lautet: „Bin ich gut so, wie ich bin?“

Wir alle haben das innere Bedürfnis danach, gut zu sein, wertvoll, schön, willkommen und geliebt. Leider haben die meisten von uns schon sehr früh gelernt, dass sie genau das, so wie sie sind, gerade nicht sind. Noch nicht oder nicht genug. Und weil wir diese Annahme über uns selbst so früh im Leben gelernt haben, sitzt sie tief.

Sich selbst zu lieben, bedeutet nicht, dass wir uns immer groß und prächtig fühlen. Im Gegenteil! Es bedeutet, dass wir uns gerade dann annehmen, wenn wir uns klein und schwach und schmutzig fühlen, wenn wir konfrontiert sind mit unsere eigenen Grenzen und Unvollkommenheiten.

Selbstliebe beginnt mit Selbstkonfrontation. Sie beginnt damit, dass wir uns wirklich ins Gesicht schauen. Uns gerade das anschauen, was wir nicht so sehr mögen an uns: Unsere Ängste, unser Scheitern, unsere Schwächen und „Fehler“. Der weg zur Selbstliebe führt uns mitten durch die Scham.

Mein Angebot

Der Weg durch die Scham ist nicht ganz einfach für die meisten von uns. Doch er ist und bleibt der einzige Weg, der uns zu echter Selbstannahme und Selbstliebe führt.

Er ist unbequem. Darum versuchen wir, ihm auszuweichen. Der Pfad ist steinig, ja. Ich kann dir versprechen, dass er sich lohnen wird. Aber ich kann dir nicht versprechen, dass du mir glauben wirst, wenn ich das sage.

Wenn du magst, dann begleite ich dich auf diesem Weg ein kleines oder großes Stück. Wenn du magst, dann helfe ich dir, auf der Spur zu dir selbst zu bleiben, unnötige Umwege zu vermeiden und vielleicht auch die kleinen oder großen Geschenke zu sehen, die am Rande dieses Weges zu dir selbst schon auf dich warten.

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