Leser-Wertung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, durchschnittliche Bewertung: 5,00 von 5)
Loading...

Untervögelt – Macht zu wenig Sex uns Menschen hässlich, krank und dumm?

„The sexy 6“

Sechs Zutaten für „richtig guten Sex“

„Ein Kuß, der das Herz nicht berührt, langweilt den Mund.“
Blaise de Montluc

 

Sexualität ist eines unserer körperlichen Grundbedürfnisse. Darum zieht es uns immer (oder zumindest immer mal) wieder mit dem einen oder auch anderen Menschen ins Bett.

Selbst wenn wir unsere Leidenschaften nicht ausleben können oder mögen: Auf der Ebene der Gedanken, Sehnsüchte oder Wünsche kennen wir sie alle. Menschen, die über längere Zeit keinen (oder keinen guten) Sex erlebt haben, zeigen häufig Anzeichen von Gereiztheit, Nervosität oder schwindendem Selbstvertrauen.

Nicht zuletzt liegt das daran, dass „guter“ („reicher“, „erfüllender“, „wundervoller“) Sex nicht nur unser Sexualbedürfnis nährt, sondern darüber hinaus geeignet ist, uns eine Vielzahl anderer psychischer Grundbedürfnisse zu nähren. „Guter Sex“ gibt uns ein Empfinden von Geborgenheit, Leidenschaft, Willkommensein, Verehrung, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Selbstzufriedenheit und … und … und!

„Guter Sex“ nährt unsere Bedürfnisse nach Sicherheit, Wohlbefinden, Wirksamkeit, Freiheit, Intensität, Zugehörigkeit, Anerkennung, Verbundenheit – und manchmal sogar Selbsterkenntnis, Augenhöhe und/oder Entwicklung.

„Guter Sex“ ist Nahrung für Körper und Psyche.

Aber: Was ist „guter Sex“?

Augenscheinlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Verständnisse davon, wann Sex guter Sex ist und wann … naja, halt ok. Wir alle haben unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen, Spielarten, die uns anmachen oder abtörnen. Vielleicht mögen wir es wild, schamlos und hemmungslos. Oder aber zart, ganz langsam und tief verbunden.

Hinter diesen äußerlich sichtbaren Ebenen unserer Sexualität aber ist das, was wir uns von und mit unseren Liebespartnern wünschen, gar nicht so unterschiedlich.

Ob verspielt oder verbunden, ob laut und wild oder gänseblümchenzart, ob nach 20 Jahren Ehe oder mit einem Fremden: Dies sind die „sexy 6“: Jene sechs Zutaten, die wir in jedem Fall brauchen, wenn das, was wir in unseren Schlafzimmern miteinander veranstalten, die Auszeichnung „richtig guter Sex“ verdienen soll.


Also published on Medium.